Am 16.05.1997 habe ich mit meinem damaligen Lebensgefährten nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten, das "Stadtcafé" wiedereröffnet. Den Namen haben wir von der zu DDR-Zeiten sogenannten HO-Gaststätte, die damals mehr Restaurant als Café war, übernommen, da sowieso jeder nur ins "Café" gegangen wär´. Nur noch wenige der älteren Generation kennen den Ort als "Erholung", wie die Gaststätte von ihrer Eröffnung 1902 bis zum Krieg hieß. Manchmal ist der Name für Fremde irreführend, da unser Angebot weit über das eines Café´s hinausgeht. Wir verstehen uns als Restaurant, Pizzeria, Eiscafé, Lokalität für Feierlichkeiten aller Art und als Treffpunkt für Jung und Junggebliebene. Die ersten Jahre haben uns viel abverlangt, aber alles entwickelte sich sehr positiv. Nach dem Ausscheiden meines ehemaligen Lebensgefährten nach einem schweren Unfall 2006, führte ich das Lokal allein weiter. Durch die veränderte personelle Konstellation und andauernde Schließungsgerüchte mussten wir nun unsere Gäste erneut von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Heute, 6 Jahre später, können wir an unsere Erfolge von 2006 anknüpfen. Unser Angebot ist umfangreicher als je zuvor. Noch nie konnten wir soviele Anfragen nicht annehmen, weil die Termine bereits ausgebucht waren, wie in diesem Jahr.

 

 
 

Zum Team gehören

eine Köchin, die seit ihrer Ausbildung 2005 ein fester Bestandteil geworden ist,

eine Restaurantfachfrau,

mehrere Aushilfskrafte vor allem im Servicebereich,

die "Atagirls",

und ich selbst als Chefin, Konditor und in allen anderen genannten Funktionen.

 
 

Kaum zu fassen, aber wahr,
da sind es jetzt schon 15 Jahr´,
haben mit Euch gelacht und mit Euch geweint,
so mancher war hier glücklich vereint.
Haben gefeiert bis zum Morgengrauen
und den ein oder anderen auch „rausgehauen“.
Wie viele Teller haben wohl die Küche verlassen,
und die meisten Gäste mussten nach dem Hauptgang schon passen.
Was sind wir gerannt und nacht´s erschöpft ins Bett gesunken,
dabei hatten wir selbst gar keinen Schnaps getrunken,
und haben uns wieder auf den nächsten Tag gefreut,
keine Liebe und Mühe gescheut,
für Euch gebacken, gekocht und die Wände gestrichen,
okay - die Skatkarten musstet Ihr selber mischen.
Mancher Stammgast blieb uns die 15 Jahre treu,
einige sind weggezogen und schauen nur noch Weihnachten vorbei.
Die Kinder von einst können jetzt schon alleine weggeh´n,
wir freuen uns jeden davon wiederzuseh´n !!!